| Erfurter Schachklub nach 7:1-Erfolg Tabellenzweiter |
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| Geschrieben von: Albrecht Beer |
| Dienstag, den 07. Februar 2012 um 16:12 Uhr |
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Dreikampf in der Bundesliga geht weiter / Finale Doppelrunde der Frauen
in Zeulenroda
In der Schach-Bundesliga ist mit Solingen nach der 3:5-Niederlage gegen Wattenscheid ein Team aus dem ursprünglichen Quartett an der Tabellenspitze zurückgefallen. Baden-Baden, Bremen und Eppingen dagegen kamen in der vergangenen Doppelrunde jeweils zu klaren Erfolgen, so dass der Wettstreit um den Titel „Deutscher Mannschaftsmeister 2012" als Dreikampf weitergeht. In den letzten drei Doppelrunden muss der Seriensieger Baden-Baden, der bisher alle Kämpfe ohne seine beiden Spitzenbretter Weltmeister Viswanathan Anand und FIDE-Ranglistenerster Magnus Carlsen bestritt, noch gegen Bremen und auch gegen Eppingen antreten. Für Spannung im Kampf um den Titel ist gesorgt, genauso wie im Ringen um den Klassenerhalt, bei dem aktuell Remagen, Dortmund, Hamburg und Dresden die vier Abstiegsplätze einnehmen.
Auch in der Gruppe Ost der 2. Bundesliga erledigten die
beiden Spitzenmannschaften ihre Aufgaben souverän. Tabellenführer Bindlach
gewann in Leipzig mit 5:3 Punkten. Erfurt ließ SKT München nicht die Spur einer
Chance. Beim klaren 7:1-Erfolg besiegten Haba, Enders, Müller, Troyke und
Brüggemann ihre Gegner. Vökler bekam einen kampflosen Punkt. Casper und Dr.
Krüger spielten jeweils unentschieden. Nach sechs von neun Runden haben die elf
bisher zum Einsatz gekommenen Ranglistenspieler des Erfurter Schachklubs diese
Resultate erzielt: Brett 1 GM Jan Votava (Tschechien - FIDE-Rating/ELO 2538)
3,0 Punkte aus drei Partien (1 x kampflos), 2 GM Petr Haba (Tschechien / 2502)
2,5/4 (1 x kampflos), 3 GM Robert Kuczynski (Polen/2498) 0/1, 4 GM Peter Enders
(2454) 5,5/6, 5 IM Thomas Casper (2405) 2,5/6, 6 IM Matthias Müller (2394)
4,5/6, 7 FM Bernd Vökler (2374) 3,5/5 (1 x kampflos) und 8 IM Christian Troyke
(2361) 3,0/6 sowie 9 IM Joachim Brüggemann (2339) 3,0/5, 10 Dr. Rainer Krüger
(2196) 1,5/3, und 11 Alex Steinacker (1977) 1,5 Punkte aus drei Partien. Alles
deutet darauf hin, dass die Entscheidung über den Gruppensieg und die damit
verbundene Qualifikation für den Aufstieg in die Schach-Bundesliga in der
vorletzten Runde am 18. März im direkten Vergleich zwischen Erfurt und Bindlach
fallen könnte. Beide Vereine haben schon in der Beletage des Deutschen
Schachbundes (DSB) gespielt. Momentan hätten aber dem Vernehmen nach sowohl
Erfurt als auch Bindlach für einen erneuten Start in der Bundesliga noch
gewisse finanzielle Probleme zu klären.
Am kommenden Wochenende (11./12. Februar) werden in der 2. Bundesliga der Frauen in allen drei Gruppen die Meisterschaftskämpfe mit Doppelrunden-Turnieren in München und Wadgassen, in Delmenhorst und Bochum sowie in Leipzig und Zeulenroda (Grundschule „Friedrich Reimann", Heinrich-Heine-Straße 39) abgeschlossen. Wettkampfbeginn ist an allen Spielorten am Sonnabend um 14 Uhr - TSV Zeulenroda gegen Bundesliga-Absteiger SAV Torgelow sowie Medizin Erfurt gegen Empor Berlin - und am Sonntag um 9 Uhr - Berlin gegen Zeulenroda und Torgelow gegen Erfurt. In der Bundesliga der Frauen finden an diesen beiden Tagen in Hamburg, Halle und Bad Königshofen die Spiele der Doppelrunden 8 und 9 statt. Alle Partien der beiden Schlussrunden am 21. und 22. April werden erstmals als großes Finalturnier in einer zentralen Veranstaltung des Deutschen Schachbundes (DSB) im „Haus des Gastes" in Gladenbach (Hessen) ausgetragen. |




