ESV Gera steigt nach etwa 15 Jahren wieder aus der Thüringenliga ab
Weil es mit Medizin Erfurt und ESK II gleich zwei Thüringer Oberligaabsteiger gibt, steigt in dieser Spielzeit der Eisenbahnersportverein Gera als Achter der Thüringenliga ab - und der SV Liebschwitz rettet sich in letzter Sekunde! Beim Abstiegsderby gegen den Vorletzten Suhl gelingt es ESV mit lediglich 6 besetzten Brettern mit dem Minimalergebnis 3:5 die Suhler mit einem halben Brettpunkt gerade noch so hinter sich zu lassen! Doch in dieser Spielzeit reicht der drittletzte Platz eben nicht...
Dem bisherigen Fünften Elstertal Langenberg gelingt in der Bezirksliga Ost mit einem sehr knappen 4,5:3,5-Auswärtssieg gegen den bisherigen Dritten KingsClub Jena noch in letzter Sekunde der Sprung auf Platz 3 - obwohl beide Teams - aus verschiedenen Gründen - lediglich mit einem Rumpfteam antreten, gibt es einen interessanten Kampf um einen Platz auf dem "Treppchen" - erst in letzter Sekunde drehen die Gäste einen 2:3-Rückstand in eine 4,5:3,5-Führung. Der 3. Platz - nachdem sie zwischenzeitlich bis auf den vorletzten Platz zurückgefallen sind - ist für die Randgeraer doch noch ein versöhnlicher Abschluß.
Auch für ESV Gera gibt es einen Lichtblick: ESV IV wird mit 14:6 Punkten bei 23,5:12,5 Brettzählern Kreisligameister vor Meuselwitz III; 12:8 Punkte; 20:16 Brettpunkte und dem Amateurkünstlerverein: 10:8 Punkte bei 21:15 Brettpunkten. Hiermit sind die Geraer für die Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse qualifiziert.
