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Nachruf Klaus Leuner
Unser langjähriges Mitglied und Schachfreund Klaus Leuner ist leider am 22.12.2025, kurz nach Vollendung seines 80. Geburtstages, verstorben.
Seine schachliche Laufbahn begann bereits in seiner Schulzeit in Sebnitz. Danach war er Mitglied im Merseburger Schachverein und spielte in der DDR-Liga.
1977 zog er mit seiner Familie nach Ilmenau und war seitdem im Ilmenauer Schachverein aktiv. Er war von da an Mitglied der ersten Mannschaft, die fast durchweg in der DDR-Liga und der Thüringenliga spielte, und übernahm meist auch die Leitung der Mannschaft.
Der Ilmenauer Schachverein war vor 1990 eine Sektion der BSG Chemie IW Ilmenau. Nach der Wende wurde ein eigenständiger Verein gegründet. Dabei spielte Dr. Klaus Leuner als Vereinsvorsitzender eine entscheidende Rolle. Er hatte den Vereinsvorsitz von Mitte der Achtziger bis Mitte der Neunziger inne.
Er engagierte sich auch für die Jugendarbeit und übernahm Einzeltrainings für Kinder und Jugendliche. Im Jahr 2023 bestritt er seine letzten Spiele für den Ilmenauer Schachvereins und trug damit maßgeblich zum Wiederaufstieg der ersten Mannschaft in die Thüringenliga bei.
Wir blicken mit Stolz auf die Jahre der Zusammenarbeit zurück und schätzen uns glücklich, ihn gekannt zu haben. Sein Andenken wird in unserer Mitte lebendig bleiben und sein Andenken stets bewahrt werden.
In würdigem Gedenken
Ilmenauer Schachverein -
Nachruf Michael Pichl
Am 10. Oktober 2025 erreichte mich die traurige Nachricht, dass unser langjähriger Schachfreund Michael Pichl verstorben ist. Er erlag am 29. 09. 2025 kurz vor seinem 68. Geburtstag seiner langjährigen schweren Krankheit.Natürlich kannte ich Michael schon bevor er im Sommer 1998 vom Erfurter Schachklub in unseren Verein wechselte. Im Erfurter Schach galt er bereits damals alsabsolut positiv „Schachverrückter". Für mich persönlich war es stets eine große Herausforderung gegen ihn zu spielen, was daran lag, dass er stets neue Ideen und Varianten kreierte und selten dem schachlichen Mainstream folgte.
Beim SV Empor Erfurt besetzte er umgehend das Spitzenbrett in der 2. Mannschaft und konnte in den Folgejahren auch viele Spiele erfolgreich in der 1. Mannschaft bestreiten.
In den Jahren 2007 - 2009 unternahm er einen Zwischenstopp bei den Schachfreunden des Schachclubs Suhl und konnte auch dort sein Können unter Beweis stellen. Zurück bei Empor Erfurt konnte er in der Oberligasaison 2010/2011 das respektable Ergebnis von 5,5/11 erzielen.
Neben den regulären Punktspielen wurde er auch immer mehr zum Turnierspieler und nahm im Laufe der Jahre an zahlreichen Turnieren teil. Zurückblickend würde ich vermuten, dass es in seinem Leben nicht viele Wochenenden ohne Schach gab.
Abschließend möchte ich mich insbesondere bei seiner Frau Heinke dafür bedanken, dass sie Michael die Zeit und Freiheit gab, seinem Hobby nachzugehen und wir ihn dadurch kennenlernen durften.
Jörg Kompe
Abteilungsleiter Schach
SV Empor Erfurt -
Nachruf des Schachkreises Saalfeld zum Ableben des Sportfreundes Siegfried Heyder
Am 26.7.25 ist der langjährige Abteilungsleiter der Abtl. SCHACH des SV Thuringia Königsee, Siegfried Heyder, im Alter von 89 Jahren verstorben.
Er hatte in den 80er Jahren die Idee zum Neuanfang des Schachs in Königsee, nachdem jahrzehntelang kein Denksport in der Rinnestadt gespielt wurde. Im Oktober 1986 gründete er gemeinsam mit anderen Schachenthusiasten (Werner Becker, Bernd Steiger, Gerhard Rottmann u. a.) die Sektion SCHACH des SV Motor (später Thuringia) Königsee. Erfolge stellten sich schnell ein!
Sein besonderes Augenmerk galt IMMER der jungen Generation, dem Nachwuchs. Kurz nach der Gründung des Dr. Max-Näder-Gymnasiums richtete er eine Schach-Arbeitsgemeinschaft ein, die er jahrzehntelang durchgeführt hat und mit deren Hilfe er eine Vielzahl junger Menschen für „unser Spiel“ begeistern konnte, die ihm heute dafür dankbar sind!
Er bleibt in ewiger Erinnerung!
Die Schachspieler des Kreises Saalfeld trauern mit Frau Heyder und den Angehörigen,
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Weitere Erinnerungen an Peter Enders
Der Deutsche Schachbund gedenkt dem deutschen Meister und Klaus Steffan trägt Fotos on Peter zusammen. Chessbase bietet drei Partien, darunter auch den kommentierten Schwarzsieg gegen Artur Jussupow bei der Deutschen Meisterschaft 1998. Dieser hat es auch in den Rückblick von Reyk Schäfer geschafft, der neben Kommentaren des Meisters höchstselbst einige launige Anekdoten bietet, die einen guten Eindruck davon vermitteln, was Peter so einzigartig machte.
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Nachruf Waldemar Schwiderski
Zum Gedenken an Waldemar Schwiderski
In stiller Trauer gedenken wir dem verstorbenen Waldemar Schwiderski, der viel zu früh und völlig unerwartet von uns gegangen ist.
Wir haben Waldemar als einen freundlichen und fröhlichen Menschen erlebt. Wir danken ihm für seine Treue und Hilfsbereitschaft unserem Verein gegenüber.
In unseren Herzen wird Waldemar weiterleben. Möge er in Frieden ruhen.
Die Schachspieler des VfB 1919 Vacha -
Nachruf Walter Etzold
Zum Gedenken an Walter Etzold
Am 9.Januar 2025 ist unser Schachfreund Walter Etzold, kurz vor Vollendung seines 90. Geburtstages, von uns gegangen.Sein ruhiges, verständnisvolles und mannschaftlich dienendes Auftreten charakterisierte seine 10-jährige Mitgliedschaft in unserem Verein. Fast 75 Jahre spielte Walter aktiv Schach, zur DDR-Zeit sogar in der damals höchsten Schachliga, der Sonderliga. Jahrelang war er der beste Schachspieler im Umfeld von Greiz. Seine schachliche Laufbahn begann Walter bei Lok Greiz, dann spielte er bei Greika Greiz, Elstertal Gera und schließlich ab 2014 in Triebes.
Es war beeindruckend, wie stark Walter im hohen Alter noch Schach spielte. Zuletzt nahm er noch sehr erfolgreich an der Thüringer Mannschaftsmeisterschaft der Senioren teil. Nur durch Walters Punktausbeute war es möglich, uns über Jahre in der Bezirksliga Ost zu halten.
Nun ist Walter leider verstorben. Wir werden ihn sehr vermissen. Möge er in Frieden ruhen. Wir glauben fast, dass Du auch noch im Himmel weiter Schach spielen wirst.
In ehrenden Gedenken an Dich, lieber Walter.
Deine Schachfreunde aus Triebes
Peter Leistner ( 1.Vorsitzender ThSV Triebes e.V.)
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Das Präsidium des Thüringer Schachbundes wünscht allen Schachspielerinnen und Schachspielern in Thüringen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2025!
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Nachruf Lothar Schmidt
Zum Gedenken an Lothar Schmidt
Vor wenigen Tagen ist unser Schachfreund Lothar Schmidt verstorben. Im Mai dieses Jahres konnten wir noch in kleinem Kreise seinen 90. Geburtstag feiern. Mit ihm verliert der Verein ein begeistertes, engagiertes und zuverlässiges Mitglied Lothar Schmidt (geb. 1934) war seit 01.07.1969 Mitglied unseres Vereins. Er war Spitzenspieler der 1. Mannschaft und spielte u.a. in der DDR-Liga, DDR-Oberliga und nach 1990 in der Thüringen-Liga und der Oberliga. Insgesamt startete er für unseren Verein in 541 Mannschaftswettkämpfen. 211 Mal kämpfte er am Spitzenbrett um die Punkte. Seine letzte Wettkampfpartie in der 1. Mannschaft bestritt er mit 87 Jahren im November 2021. Er war vielfacher Jenaer Kreismeister und belegte mehrmals vordere Plätze bei den Meisterschaften des Bezirks Gera.
Seit 1994 war Lothar im Seniorenschach aktiv. Bei den Thüringer Senioreneinzelmeisterschaften belegte er je 3 Mal die Plätze 2 und 3. Von 1994 bis 2010 nahm er als Mitglied der Thüringer Auswahl an der jährlich stattfindenden Deutschen Meisterschaft der Landesverbände teil.
Lothar war 33 Jahre (1970 bis 2003) Mannschaftsleiter der 1. Mannschaft. Er fungierte 10 Jahre als Kassenwart des Vereins. Im Thüringer Schachverband war er viele Jahre als Kassenprüfer ehrenamtlich tätig.
Wir werden Lothar in dankbarer Erinnerung behalten.
Wilfried Bunke
SV SCHOTT Jena - Abteilungsleiter Schach -
Nachruf Uli Albrecht
Am 26. Juli 2024 verstarb nach langjähriger, heimtückischer Krankheit, immer auf Genesung, fortschreitende Medizin oder ein Wunder hoffend, unser Schachfreund Uli Albrecht im Alter von 70 Jahren.
Schach war für Uli in der schweren Zeit seiner Erkrankung stets Ablenkung und Bedürfnis zugleich. Bis zuletzt nahm er an den Trainingsabenden einen Teil der jungen Talente unseres Vereins unter seine Fittiche, motivierte sie zu Trainingspartien und analysierte mit ihnen geduldig die gespielten Varianten.
Uli wurde am 16. Januar 1954 in Wichtshausen, heute ein Ortsteil von Suhl, geboren. Er besuchte die Polytechnische Oberschule und machte das Abitur. Von 1973 bis 1977 studierte er an der Hochschule für Ökonomie (HfÖ) in Berlin. Dort spielte er zusammen mit Christian Fuhrmann (Suhl) bei der BSG WBK Berlin. Danach saß er bis 1990 in Dietzhausen am Schachbrett, wechselte in den Wendejahren zum SC Suhl. Ende der 90er-Jahre verschlugen der Beruf und die Liebe ihn nach Erfurt, dort fand er ab den 2000er-Jahren beim Erfurter Schachklub eine neue sportliche Heimat.
Uli engagierte sich seitdem als Mannschaftsspieler und Übungsleiter. Er selbst war der beste Schüler bei Trainingsvorträgen im Verein, nahezu jede Taktikaufgabe konnte er schnell und sicher lösen. Und er war ein großer Liebhaber von Büchern, die elektronischen Medien und Unterrichtsmittel dagegen waren nicht unbedingt sein Ding. Er war stets aktiv unterwegs, schaute in seinem Umfeld in allen Vereinen in Suhl und in Erfurt vorbei und nahm an unzähligen kleinen Turnieren teil. Anfang Juni noch erzielte er im großen Teilnehmerfeld der Erfurter Blitzschachmeisterschaft einen starken vierten Platz.
Neben Schach waren das Wandern und Radfahren seine großen Hobbys. In den folgenden Zeilen von Joseph von Eichendorff fand sich Uli wieder:
O Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald,
Du meine Lust und Wehen, andächtiger Aufenthalt,
Da draußen, stets betrogen, saust die geschäft’ge Welt,
Schlag noch einmal den Bogen um mich, du grünes Zelt,
Da steht im Wald geschrieben, ein stilles ernstes Wort,
von rechtem Tun im Leben und was der Menschen Hort
Ich habe treu gelesen, die Worte schlicht und wahr,
und durch mein ganzes Wesen ward’s unaussprechlich klar.Über all die Jahre war uns Uli ein guter Freund. Erst, als das Matt unausweichlich war, musste er die Partie des Lebens aufgeben. Er hat eine spürbare, schmerzliche Lücke in unsere Reihen gerissen. Wir werden ihn sehr vermissen und uns immer dankbar an ihn erinnern.
Joachim Brüggemann
Vorsitzender des Erfurter Schachklubs -
Nachruf Matthias Sack
Unser Schachfreund Matthias Sack verstarb am 01.05.2024. Er wäre am 22.05.2024 erst 56 Jahre alt geworden.
Ob als Übungsleiter oder Mitglied der Abteilungsleitung leistete Matthias viel für die positive Entwicklung der Schachabteilung des SV Hermsdorf und des TV 1887 Germania Hermsdorf.
Als Übungsleiter führte er eine Spielergeneration, zu der u.a. Manuel Baulig, Daniel Bülau, Max-Richard Pohl und sein Sohn Phillip Schulz gehörten, von der Altersklasse U8 bis ins Jugendalter.
Seit 2007 wurden die Offenen Hermsdorf Meisterschaften 15mal ausgetragen. Die Idee zu dem Turnier hatte Matthias. Das Bild zeigt ihn als Turnierleiter bei der Eröffnung der 10. Meisterschaften am 11.08.2017.
Als Spieler war er sehr aktiv und nahm an vielen Thüringer Turnieren (z.B. am Erfurter Schachfestival, Apoldaer Open und dem CLF – Open) teil.
Für die Hermsdorfer Mannschaft war er immer ein Spitzenspieler. Bei Partieanalysen haben wir viel von seinem hervorragenden Positionsverständnis gelernt.
Wir trauern um Matthias und werden uns immer gern an unsere gemeinsame Zeit erinnern!
Im Namen der Schachfreunde des TV 1887 e.V. Germania Hermsdorf
Gerald Hadlich -
Nachruf Peter Grube
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Schachfreund Peter Grube, geboren am 22. September 1936, der uns am 03. März 2024 verlassen hat.
Peter war mehr als ein halbes Jahrhundert lang, aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen im Kreis Artern und später im Kyffhäuserkreis . Er war bei uns Spieler, Übungsleiter und eine wichtige Säule des Vereins.
Als ein Mannschaftmitglied spielte Peter viele Jahrzehnte aktiv in der Bezirksliga und Bezirksklasse. Mit seinem großen Kämpferherz stellte er unter Beweis, dass man bis ins hohe Alter im Schach erfolgreich sein kann. In seinem letzten Punktspiel am 07. Mai 2023 trug er mit seinem Sieg wesentlich zu unserem guten Abschlussergebnis bei.
Wir haben mit Peter einen lieben Freund und Vereinskammeraden verloren. Er wird uns als leidenschaftlicher Schachspieler, engagierter Leiter und treuer Freund in bester Erinnerung bleiben. Sein Vermächtnis wird in den Herzen aller, die ihn kannten, weiterleben.
Die Schachfreunde des SV Springer Oldisleben
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Nachruf Hans Müller
Ein Leben für das Schach
Die Schachabteilung des SV 1861 Gera-Liebschwitz trauert um unseren Schachfreund Hans Müller, dessen Lebensweg sich im 91. Lebensjahr vollendet hat.
Hans erlebte das Leben im Schachverein 1861 Gera-Liebschwitz fast von Anfang an mit. Dabei waren die Anfänge des 1947 gegründeten Vereines eher schwierig. Vier Männer, die aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten, widmeten sich damals dem Schach. Bereits ein Jahr später zählte allein die Kinder- und Jugendabteilung mehr als 70 Mitglieder, unter ihnen Hans Müller. Und wer weiß heute schon noch, dass damals jeder Schachfreund zum Trainingsabend beim „Böhme, August“ in der Kneipe eine Kohle zum Heizen mitbringen musste!?
Über viele Jahre spielte er in den verschiedensten Mannschaften des Vereines. Immer war er zuverlässige Stütze und ein bisschen auch der Antreiber und der Mann, der die Fäden zusammenhielt. Hans war langjähriger Leiter der Schachabteilung des SV 1861 Gera-Liebschwitz und erlebte so den Aufstieg des Vereines bis in die DDR-Liga und später in die Oberliga mit.
Darüber hinaus erwarb sich unser Hans über viele Jahre bleibende Verdienste zuerst als Leiter des Kinder- und Jugendschachs des Bezirksfachausschusses Gera. Danach war er war bis 1990 technischer Leiter des Bezirksfachausschusses Gera und nach der Wende Spielleiter des aus dem Bezirk Gera gegründeten Unterverbandes Ost. Dort sorgte er für einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebes. Er war sich auch nicht zu schade als Staffelleiter für die Jugend sehr zuverlässig diese wichtige Aufgabe zu erfüllen.
Hans war auch umsichtiger Turnierleiter bei zahlreichen Turnieren. Einer großen Anzahl der Geraer Schachspieler wird er persönlich als „Preisebeschaffer“ zu den alljährlichen Weihnachtsturnieren in Gera- Liebschwitz dauerhaft in Erinnerung bleiben. Bei diesem Turnier treffen sich kurz vor Weihnachten Spielerinnen und Spieler aus allen Geraer Vereinen und der Umgebung. Hier spielt das Schach eine eher untergeordnete Rolle. Gepflegt wird der jährliche Austausch von befreundeten Menschen, die ein Hobby gemeinsam teilen.
Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und den drei Söhnen mit ihren Familien. Wir werden unseren Hans nicht vergessen und in Ehren seiner gedenken!
Frank Gerhard (SV 1861 Gera-Liebschwitz)
Thomas Walther (Vorsitzender des Schachbezirkes Ost in Thüringen)
und Diana Skibbe (Präsidentin des Thüringer Schachbundes) -
Nachruf Reiner Otto
Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Mannschaftskameraden, Reiner Otto. Nach einem langen und tapferen Kampf gegen den Krebs hat er uns verlassen.
Reiner war nicht nur ein herausragender Schachspieler, der zahlreiche Erfolge wie den Titel des Ortsmeisters und Ortsblitzsiegers errungen hat, sondern auch ein leidenschaftlicher Skat- und Doppelkopfspieler. Seine Begeisterung für das Spiel war ansteckend und hat uns alle inspiriert. Besonders beim Doppelkopf konnte man Reiner hören, wenn ihm ein Spiel besonders gut gelungen war.
Sein lautes Lachen, das immer ein Ausdruck seiner Freude war, wird uns fehlen. Es war ein Lachen, das Räume erfüllte und Herzen erwärmte. Es war ein Lachen, das uns zeigte, dass das Leben trotz aller Herausforderungen immer noch schön ist.
Reiner war bekannt für seine Großzügigkeit und Gastfreundschaft. Seine Spenden an unseren Verein haben uns enorm geholfen und seine Gastfreundschaft war unübertroffen. Mehrfach veranstaltete er das Gartenblitz in seinem Haus, eine Veranstaltung, die wir alle mit Freude erwarteten.
Reiner Otto war mehr als nur ein Mannschaftskamerad. Er war ein Freund, ein Mentor und eine Inspiration für uns alle. Wir werden seine Präsenz sehr vermissen, aber sein Andenken wird in unseren Herzen weiterleben.
Ruhe in Frieden, lieber Reiner. Du wirst immer in unseren Herzen und Gedanken sein.
Schachabteilung des ThSV 1886 Geschwenda e.V.
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Nachruf für Siegfried Dost
Abschied vom Mitbegründer des Vachaer Verein-Schachsports
Mit tiefer Trauer und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Freund und langjährigen Weggefährten Siegfried Dost, der im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Er war nicht nur ein bemerkenswerter Schachspieler, sondern auch ein herausragendes Mitglied unseres Vereins und eine inspirierende Persönlichkeit für uns alle.
Siegfried, nachdem er 2019 als einziger gegen Elisabeth Pähtz im Simultan gewann Als Gründungsmitglied der Abteilung Schach der BSG Lokomotive Vacha prägte Siegfried nicht nur die Anfänge unseres Vereins, sondern auch dessen Entwicklung über viele Jahrzehnte hinweg.
Seine Rolle als langjähriger Leiter der Abteilung Schach war von unermüdlichem Engagement und grenzenloser Hingabe geprägt. Selbst als er nicht mehr aktiv am Schachbrett sitzen konnte, war seine Präsenz im Vereinsleben deutlich spürbar. Sein Rat und seine Unterstützung waren von unschätzbarem Wert.
Siegfried Dost hat sein Leben trotz seiner schweren Behinderung mit bewundernswerter Stärke gelebt. Als Jugendlicher verlor er beide Arme, aber er ließ sich davon niemals entmutigen. Stattdessen überwand er seine Hindernisse und widmete sich seiner Leidenschaft, dem Schachspiel mit einer bewundernswerten Entschlossenheit und einem inspirierenden Durchhaltevermögen.
Die Ehrennadel des Thüringer Schachbundes war eine wohlverdiente Anerkennung für sein langjähriges Engagement und seine herausragenden Beiträge zum Schachsport in unserer Region. Darüber hinaus war Siegfried auch im Gesamtverein ein bedeutendes Mitglied, indem er viele Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender wirkte. Seine Bemühungen wurden 2014 mit der GutsMuths-Ehrenplakette in Gold gewürdigt.
Seine Beiträge zum Schachsport und zur Gemeinschaft werden in den Herzen derer weiterleben, die das Glück hatten, ihn zu kennen und Zeit mit ihm zu teilen. Siegfried Dost wird uns als eine Quelle der Inspiration und des Stolzes in Erinnerung bleiben. Möge er in Frieden ruhen.
Die Schachspieler des VfB 1919 Vacha -
Nachruf Edgar Catterfeld
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Schachfreund Edgar Catterfeld, geboren am 28. August 1935, der uns am 20. Dezember 2023 verlassen hat.
Edgar trat am 1. Januar 1963 in die BSG Stahlbau Geschwenda (Abteilung Schach) ein und verbrachte dort 58 Jahre voller Freude und Engagement. Seine Leidenschaft für das Spiel und seine Hingabe an den Verein waren für viele ein Vorbild.
Am 9. Februar 1966 übernahm er die Funktion des Abteilungsleiters Schach und führte diese Rolle bis zum 1. Oktober 1978 mit großer Sorgfalt und Hingabe aus. Seine Führungsfähigkeiten und sein Engagement für den Verein waren beispiellos.
Darüber hinaus diente Edgar als Technischer Direktor bis zum Januar 2019. Seine technischen Fähigkeiten und sein strategisches Denken haben maßgeblich zum Erfolg des Vereins beigetragen.
Unter seiner Leitung fand 1967 erstmalig das Geschwendaer Osterblitz statt, ein Ereignis, das noch heute jedes Jahr stattfindet und eine bleibende Erinnerung an seine Beiträge zum Schach in Geschwenda ist.
Er selber errang seine größten sportlichen Erfolg im 3maligen Gewinn der Ortsmeisterschaft 1972, 1989 und 1998.
Edgar Catterfeld wird uns als leidenschaftlicher Schachspieler, engagierter Leiter und treuer Freund in Erinnerung bleiben. Sein Vermächtnis wird in den Herzen aller, die ihn kannten, weiterleben. Ruhe in Frieden, lieber Edgar. Wir werden Dich sehr vermissen.
Schachabteilung des ThSV 1886 Geschwenda e.V.
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Nachruf für Helmut Schober
Am 24. Sept. 2023 verstarb im Alter von 88 Jahren der langjährige Abteilungsleiter Abteilung Schach des SV Empor Erfurt, Helmut Schober.
Als ich im Jahr 1976 zur Schachabteilung des SV Empor Erfurt stieß, hat mich Helmut sofort unter seine Fittiche genommen. Ich war noch nicht richtig im Spielsaal angekommen, da bat er mich mit den Worten „Zeig was Du kannst“ sofort zu einer Partie.
Damals wusste ich weder, dass Helmut selbst erst seit kurzem Chef der Schachabteilung des SV Empor war, noch ahnte ich, dass ich ihn rund 20 Jahre später in dieser Funktion beerben würde. Das Wichtigste war für Helmut stets die Nachwuchsarbeit. Der gute Ruf, über den die Schachabteilung des SV Empor seit Jahrzehnten in Thüringen und darüber hinaus verfügt, basiert ganz wesentlich auf seiner Arbeit.
Er gründete in Erfurter Schulen Schach-Arbeitsgemeinschaften und trainierte geduldig mit den Kindern. So hatte er schnell zwei komplette Kindermannschaften zusammen. Neben vielen anderen Aufgaben beim SV Empor und seinem eigentlichen Beruf als Gärtner, stieß er dadurch an bisher nicht gekannte Zeitgrenzen. Die Rettung war seine Frau Lotti. Er lehrte Sie das Schachspiel und seitdem trainierten Sie gemeinsam und später auch mit Sohn Uwe die große Schar an Schachkindern.
Nach der Wende war Helmut in den 1990-er Jahren auch als Abgeordneter für die SPD im Erfurter Stadtparlament aktiv, wo er im Sportausschuss den Denkanstoß zur alljährlichen Vergabe des Förderpreises für Nachwuchsentwicklung einleitete. Sein Schachhobby musste er damals einschränken, aber auch als Rentner hat er uns zweimal pro Woche noch beim Nachwuchstraining, bei Wettkämpfen und Veranstaltungen unterstützt.
Für sein Wirken erhielt Helmut die Ehrennadel in Silber des Thüringer Schachbundes und wurde 2005 zum Ehrenmitglied des SV Empor Erfurt ernannt.
Helmut hat die Schachabteilung des SV Empor Erfurt entscheidend geprägt, wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Jörg Kompe
Abteilungsleiter Schach
SV Empor Erfurt -
Nachruf für Dr. Peter Zocher
Der Thüringer Schachbund trauert gemeinsam mit dem Ilmenauer Schachverein um Dr. Peter Zocher
Am 20. 6. verstarb unser Schachfreund Dr. Peter Zocher plötzlich und unerwartet, nachdem er noch einen Aktivurlaub mit seiner Frau genießen konnte. Peter wurde 83 Jahre alt.
Der Name Zocher ist eng mit der Entwicklung des Schachs in Ilmenau und darüber hinaus verbunden. Vor allem seine großartigen organisatorischen Fähigkeiten zeichneten Dr. Zocher aus. So übernahm er bereits in jungen Jahren Verantwortung als Vorsitzender der Sektion Schach der BSG Chemie Ilmenau. Er begleitete zudem viele Jahre das Amt des Kreisfachausschussvorsitzenden und wurde schließlich als Bezirksfachausschussvorsitzender (BFA) gewählt.
Nachruf für Rainer Schmidt
Im Jahre 1962 löste sich die Schachsparte der damaligen BSG Motor Apolda infolge wiederholter Abwanderung ihrer Spitzenspieler auf. Dass nach 6 Jahren ohne Apoldaer Schach ein gelungener und steiler Wiederaufschwung vor allem im Jugendbereich einsetzte, war in erster Linie Rainer Schmidt zu verdanken. Gemeinsam mit 15 weiteren Spielern gründete der damals 24-jährige am 07.02.1968 die Schachabteilung der ISG Apolda (heute TSG). Von Anfang an kümmerte sich Rainer mit großem persönlichen Einsatz um die Betreuung der jüngeren Talente. Schon im Oktober 1969 wies die Mitgliederliste 44 aktive Spieler aus, die Hälfte davon im Schüler- und Jugendalter. Unermüdlich kümmerte sich Rainer um die Verbesserung der Trainingsbedingungen und der schachlichen Leistungen seiner Schützlinge. Bald stellten sich beachtliche Erfolge ein, mit denen sich die Apoldaer Schachjünger einen Namen in der Schachszene der gesamten damaligen DDR machen konnten. Nur einige Beispiele: Silbermedaille bei der DDR-Mannschaftsmeisterschaft der männlichen Jugend 1972 hinter Buna Halle, Goldmedaille durch Diana Losch bei der DDR-Meisterschaft AK 13/14 weiblich 1983, Sieg im DDR-Mannschaftspokal der weiblichen Jugend 1987 sowie zwei Bronzemedaillen bei der DDR-Einzelmeisterschaft 1980 durch Ingo Hayn in der AK 11/12 und Bernd Vökler in der AK 15/16.Am 20.05.2023 verstarb unser Vereinsgründer und Ehrenmitglied Rainer Schmidt nach langer, schwerer Krankheit kurz vor seinem 80. Geburtstag.
Neben seiner Tätigkeit als Nachwuchsleiter prägte Rainer Schmidt unsere Vereinsarbeit auch als Leitungsmitglied, Turnierleiter und als Spieler der 1. Mannschaft, die sich von 1976 bis 1983 in der DDR-Liga halten und dabei als bestes Ergebnis einen 3. Platz in ihrer Staffel erzielen konnte.
Rainer Schmidt wird für immer einen gebührenden Platz in der Geschichte unseres Schachvereins und in unseren Herzen behalten.
Das Bild zeigt Rainer Schmidt (rechts) beim Apoldaer Schachbauernpokal 2005 am Brett gegen den heutigen Abteilungsleiter Detlef Siegl.
Nachruf für Dieter Heyer
Am 24.02.2023 verstarb unser Schachfreund Dieter Heyer im Alter von 80 Jahren. Er war seit 1966, und ab diesem Zeitpunkt über ein halbes Jahrhundert lang, aktives Mitglied im Geschwendaer Schachverein. Er war bei uns Spieler, Übungsleiter, Mitorganisator von Turnieren und eine wichtige Säule des Vereins.
Als Lehrer stand er mit seinen Schülern stets in engem Kontakt und versuchte, sie für das königliche Spiel zu begeistern. Er organisierte die Schach AG an der Grundschule in Geschwenda und übernahm das Jugendtraining im Verein im Jahr 1972. Fast alle Jugendlichen unseres Schachnachwuchses haben das 1x1 des Schachspiels bei ihm erlernt.
Als ein wertvolles Mannschaftmitglied spielte Dieter viele Jahrzehnte aktiv in der Bezirks- und Kreisklasse. Immer freundlich und gut gelaunt trat er seine Partien an. Er freute sich über jeden Sieg, doch auch wenn am Ende die Null für ihn dastand, nahm er dies mit dem für ihn so typischen Humor. Für seine Mannschaft setzte er sich stets ein und war jederzeit bereit, mit seinem Auto voller Spieler sonntags durch Thüringen zu fahren, selbst wenn das Spiellokal, bei fast einem Meter Neuschnee, kaum zu erreichen war.
Das jährliche Osterblitzturnier in Geschwenda war Dieter sehr ans Herz gewachsen, anfangs noch als Spieler, später dann als Kampfrichter und Helfer im Organisationsteam.
Mit Dieter Heyer verliert der Geschwendaer Schachsport ein hochgeschätztes Mitglied, dass sich fortwährend für die Belange des Schachsportes einsetzte. Wir werden Dieter, sein markantes Lachen und seine herzliche und offene Art sehr vermissen.
Olaf Krawczyk im Namen aller Geschwendaer Schachspieler
Nachruf für Heinz Döring
Heinz Döring prägte mehr als ein halbes Jahrhundert den Schachsport in Geschwenda
Vor 74 Jahren, im Jahr 1948, gründeten 21 Schachbegeisterte den Schachverein Geschwenda – einer der Gründer war Heinz Döring. Bis 2021 unterstützte er noch den Verein. Mit 96 Jahren verstarb er Ende Oktober – die Vereinsmitglieder betrauern den Verlust.
Die Liebe zu dem königlichen Spiel begleitete Heinz Döring sein ganzes Leben lang. Sein erstes Schachturnier spielte er am 26. Juni 1949 gegen Suhl. Einen großen Erfolg feierte er 1968 mit dem Sieg des Osterblitzturnieres in Geschwenda. Ein Turnier, das heute noch Bestand hat und Spieler aus ganz Thüringen anzieht. Natürlich beteiligte er sich über Jahrzehnte mit viel Einsatz an den Vereins- und Mannschaftswettkämpfen im Kreis und auch im Bezirk Erfurt, später dann in ganz Thüringen.
„Wenn Not am Mann war, stand Heinz stets bereit, um zu helfen. Sei es als Spieler für eine andere Mannschaft des Vereins, wenn jemand ausgefallen war oder bei organisatorischen Dingen, wie Hilfe bei Turnieren oder auch als Organisator. Bis ins hohe Alter von 95 unterstützte er noch den Verein“, erzählt sein Schachfreund Wolfgang Kümmerling.
Für Heinz Döring war es auch eine Herzensangelegenheit, dass das Wissen um die Vereinsgründung, die ersten schwierigen Nachkriegsjahre und auch das gesamte Vereinsleben, sowohl sportlich als auch gesellig, nicht verloren ging. Mit 74 Jahren begann er deshalb, die Chronik des Schachvereins zu schreiben. Dafür recherchierte er sehr viel, trug viele wichtige Fakten seit 1948 zusammen und hielt diese für die folgenden Generationen in Wort und Bild fest. Er sorgte auch viele Jahrzehnte dafür, dass die Bekanntheit des Schachvereins aus Geschwenda über die Grenzen des Ortes zunahm, schrieb nach wichtigen Spielen oder Turnieren ganz eifrig aktuelle Berichte für die Presse.
Mit seiner offenen Art schaffte er es nach der Wende, auch Sponsoren für den Verein zu gewinnen, damit solche großen Turniere wie das Osterblitzturnier weiterhin ausgerichtet werden konnten. Als Spieler und Organisator machte er sich hierbei einen großen Namen. Der Karfreitag war für ihn mehr als ein halbes Jahrhundert ein besonderer „Schachtag“.
Neben all dem ernsten Denksport am Schachbrett war es Heinz Döring immer sehr wichtig, dass Geselligkeit und gemütliches Beisammensein der Vereinsmitglieder nie zu kurz kamen. Er organisierte Busfahrten, vereinsinterne Sportfeste, Skatturniere, Doppelkopfrunden, Maiwanderungen oder Vereinsfeste.
„Heinz war immer mit vollem Einsatz dabei und marschierte vorne mit. Auf ihn war immer Verlass, bis ins hohe Alter engagierte er sich noch im Verein. Wir werden ihm ein würdiges Andenken bewahren“, sind sich Wolfgang Kümmerling und alle Vereinsmitglieder einig.
ThSV 1886 Geschwenda, Abt. Schach
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