ESV-U 12-Team Ostthüringer Meister / Liebe-Gymnasium Vierter beim Thüringer Schulschach
Die seit Jahren vorbildliche Arbeit mit dem Schach-Nachwuchs in den Geraer Vereinen ESV und VfL wird erfolgreich fortgesetzt, und auch im SV 1861 Liebschwitz gibt es seit Saisonbeginn erstmals zwei Schülerteams.
In der Jugend-Bezirksliga „U 12“, der offiziellen Mannschaftsmeisterschaft des Schach-Bezirkes Ost in der Thüringer Schachjugend (ThSJ), erkämpften die Jungen vom Geraer Eisenbahner-Sportverein zum ersten Mal den Meistertitel vor dem Seriensieger der vergangenen Jahre MTV 1876 Saalfeld. Die von C-Trainer Dieter Hilbig betreuten Nachwuchsspieler Aaron Liebold (10,0 Punkte aus elf Partien / +10=0-1), Otto Wach (6,0/11 // +4=4-3), Marius Helmsdorf (9,5/10 // +9=1-0) und Moritz Schulter (9,0/10 // +9=0-1) gewannen neun der elf Meisterschaftskämpfe und spielten nur zweimal unentschieden. ESV Gera II mit Lucas Richter (4,0 Pkt. aus sieben Partien), Nikita Schubert (9,0/11) und Magnus Müller (5,5/8) sowie den Reservespielern Stanley-Fabrice Hubain (5,0/7), Leonhard Ihbe (1,0/4) und Jeremy-Fabien Hubain (1,0/2) wurde hinter VfL 1990 Gera sehr guter Vierter. VfL Gera (Übungsleiter mit Schulschachpatent der Deutschen Schachjugend Rüdiger Kopczak) spielte mit Adrian Aniol (7,5/11), Hannes Kujau (6,5/11), Anna Sophie Gerber (8,0/9), Nico Müller und Philipp Bärthel.
Ergebnisse der zentralen Endrunde in Zeulenroda: MTV 1876 Saalfeld II – Eisenbahner-Sportverein Gera 0:4, MTV 1876 Saalfeld – Eisenbahner-Sportverein Gera II 1,5:2,5; VfL 1990 Gera – Schachklub Weida 2,5:1,5; SV 1861 Liebschwitz – SV Schott Jena 1,5:2,5; SV Hermsdorf – SV 1861 Liebschwitz II 2:2, Schachclub Rochade Zeulenroda – Meuselwitzer Schachverein 1921 0,5:3,5 und Saalfeld – ESV Gera 2:2, Jena – Liebschwitz II 4:0, VfL Gera – Zeulenroda 3,5:0,5; Saalfeld II – ESV II 0:4, Hermsdorf – Liebschwitz 2:2 und Weida – Meuselwitz 1,5:2,5.
Abschlussstand der Jugend-Bezirksliga „U 12“: Ostthüringer Meister 2015 Eisenbahner-Sportverein Gera 20:2 Mannschaftspunkte / 36,5 Brettpunkte, 2. MTV 1876 Saalfeld 19:3 MP / 34,5 BP, 3. VfL 1990 Gera 16:6 MP / 26,0 BP, 4. ESB Gera II 15:7 MP / 26,5 BP, 5. Meuselwitzer Schachverein 1921 15:7 MP / 26,5 BP, 6. SV Schott Jena 11:11 MP / 22,5 BP, 7. Schachklub Weida 8:14 MP / 19,5 BP, 8. SV Hermsdorf 8:14 MP / 18,5 BP, 9. Schachclub Rochade Zeulenroda 7:15 MP / 17,5 BP, 10. Saalfeld II 7:15 MP / 17,5 BP, 11. SV 1861 Liebschwitz 5:17 MP / 13,5 BP und 12. Liebschwitz II 1:21 MP / 3,0 BP.
In der Thüringer Schulschachmeisterschaft erkämpfte das Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium Gera unter 19 Vertretungen den ausgezeichneten vierten Platz. Aaron Liebold (6,0 Punkte aus sieben Partien), Nick Schulze (5,5), Lucas Richter (3,0) und Lena Weis (5,0) – Betreuerin: Anke Wicht – waren als Team viermal siegreich, spielten zweimal unentschieden und verloren nur das turnierentscheidende Match gegen das Staatliche Gymnasium Arnstadt mit 1,5:2,5 Punkten. Endstand WK IV (Spitze): Meister Arnoldischule Gotha 11:3 MP/20,5 BP, 2. Staatliches Gymnasium Arnstadt 11:3 MP/ 18,5 BP, 3. Bergschule Heiligenstadt 10:4 MP/20,0 BP, 4. Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium Gera 10:4 MP/19,5 BP.
Bei der Schulschach-Mannschaftsmeisterschaft des Kreises Greiz, die mit insgesamt 101 Mädchen und Jungen in der Regelschule „Friedrich Solle“ in Zeulenroda ausgetragen wurde, gab es gleich zwei Titel für die von Übungsleiter Ernst Heinemann betreuten Weidaer Nachwuchsspieler. Im Turnier der acht Grundschulen gewann Weida-Liebsdorf vor der Goethe-Grundschule Greiz und der Grundschule Naitschau. Im Turnier der neun Regelschulen und Gymnasien war das Georg-Samuel-Dörffel-Gymnasium Weida erfolgreich vor dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Zeulenroda und dem Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz.
Die 5. Mannschaftsmeisterschaft der Geraer Grundschulen im Schach wird am Donnerstag, dem 18. Juni 2015, wieder in der Grundschule Zwötzen (Fritz-Reuter-Straße 7) ausgetragen.
