Schach-Notizen: Aktuell drei Aufsteiger und nur ein Geraer Absteiger

SV 1861 Liebschwitz, VfL 1990 Gera und Schachklub Weida spielen künftig eine Klasse höher

Im Thüringer Schachbund (ThSB) und in den vier Thüringer Schach-Bezirken (SB) wurden die letzten Partien der Mannschaftsmeisterschaften in der Saison 2014/15 ausgetragen.

Alle Aufsteiger in die höheren Spielklassen stehen damit fest. Wer alles absteigen muss, entscheidet sich aufgrund der komplizierten Regelungen in den übergeordneten Spielklassen 2. Bundesliga / Gruppe Ost (2. BL/O) und Schach-Oberliga Ost (OLO) erst endgültig mit dem Resultat des Relegationskampfes der beiden mannschafts- und brettpunktgleichen Vertretungen TSV Wacker Neutraubling (Bayern) und Schachgemeinschaft Leipzig (Sachen) in der 2. Schach-Bundesliga am 26. April. Bei einer Niederlage der Leipziger und dem damit verbundenen Abstieg in die Schach-OLO (Hessen/Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen) würde ein „Dominoeffekt“ entstehen, der sich bis in die Bezirksklasse Ost auswirken könnte. In Stammbesetzung gilt die Schachgemeinschaft als leicht favorisiert.

Thüringenliga

ESV Lok Sömmerda – SV 1861 Liebschwitz 5,5:2,5. Punkte für Gera: Frank Hermannsdörfer, Maik Biel, Steffen Meissner, Mario Watzlawek und Lutz Hartmann / je 0,5. Als Landesmeister mit 14:4 MP/41,0 BP sind die Liebschwitzer zum wiederholten Male Aufsteiger in die Schach-Oberliga Ost.

Eisenbahner-Sportverein Gera – Schachverein Ammern 4,5:3,5. Punkte für Gera: Steffen Puschendorf, Matthias Gläßl und Dieter Hilbig/je 1, Frank Schmidt/+ und Tim Hoffmann/0,5 am Spitzenbrett gegen Michael Wegerich. ESV ist mit 7:11 MP/31,5 BP Achter. Über den Verbleib in der Spielklasse entscheidet letztlich das Ergebnis des Relegationskampfes TSV Neutraubling – SG Leipzig.

Landesklasse

Schachverein Medizin Erfurt II – VfL 1990 Gera 4:4. Acht Unentschieden durch Gunter Seidens, Kevin Welde, Volker Schönfeld, Bernd Kretzschmar, Uwe Drechsel, Jürgen Fijalkowski, Rüdiger Kopczak und Daniel Ahmed. Als Meister der Landesklasse Ost mit 15:3 MP/50,0 BP steigen die Geraer nach mehrjähriger „Pause“ wieder in die Thüringenliga auf.

SG Arnstadt-Stadtilm – Schachzirkel Elstertal Langenberg 4,5:3,5. Punkte für Gera: Andreas Schaudin, Jürgen Streit und Frank Schmidt II/je 1 sowie Manfred Janisch/0,5 am Spitzenbrett gegen Matthias Buring. Als Neunter mit 5:13 MP/28,0 BP sind die Langenberger Absteiger in die Bezirksliga Ost (BLO).

Bezirksliga

SV Schott Jena III – Schachklub Weida 0,5:7,5. Punkte für Weida: André Schlierf, André Künzel, Uwe Wagner, Bernd Urban, Mario Heine und Volkhard Lehmann/je 1, Robert Schumann/+ und Robert Heine/0,5. Als Bezirksmeister mit 15:3 MP/48,5 BP kehren die Weidaer in die Landesklasse zurück.

SV Thuringia Königsee – VfL 1990 Gera II 5:3. Punkte für Gera: Ralph Förster, Karl Dorst, Erik Gruschwitz, Bodo Wagner, Roland Böhme und Nick Herrmann/je 0,5. Mit 8:10 MP/32,5 BP beenden die Geraer die Saison auf Rang sechs.

Bezirksklasse

Eisenbahner-Sportverein Gera II – MTV 1876 Saalfeld II 7,5:0,5. Punkte für Gera: Torsten Kirschner, Mario Krüger und Peter Skibbe/je 1, Volker Stark, Gert Gwosdz, Andreas Binder und Aaron Liebold/je + sowie Rolf Küffner/0,5 am Spitzenbrett gegen Jürgen Müller. Mit 12:6 MP/43,0 BP ist ESV II Dritter. SV 1861 Liebschwitz II – SV Fortuna Pößneck 3,5:4,5. Punkte für Gera: Jens Müller/1 sowie Klaus Reiher, Gunther Müller, Berthold Müller, Roland Schramm und Hubert Piontek/je 0,5. Mit 12:6 MP / 42,0 BP wird Liebschwitz II Vierter.

VfL 1990 Gera III – Thüringer Schachverein Triebes 3,5:4,5. Punkte für Gera gegen den Aufsteiger in die Bezirksliga Ostthüringen: Jürgen Pleyer/1 sowie Roland Fietsch, Albrecht Beer, Eberhard Gernoth, Bernd Kühnl und Nick Schulze/je 0,5. Mit 7:11 MP/37,5 BP platziert sich VfL III auf Rang acht.