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Geraer Schach: 9. Spieltag 2017/18

Ganz große Sensation knapp verfehlt

Erst auf der Ziellinie verfehlt der Thüringenliganeuling ESV Gera durch eine 3,5:4,5- Niederlage ausgerechnet gegen Lokalrivale SV Liebschwitz denkbar knapp den sensationellen Oberligaaufstieg. Ein Unentschieden gegen die deutlich ersatzgeschwächten Liebschwitzer hätte bereits in  j e d e m  Falle gereicht. Diesen am Ende eher unerwarteten Ausrutscher nutzen die beiden eigentlich deutlich favorisierten Erfurter Teams ESK II und Medizin mit überlegenen Siegen und schließen in letzter Sekunde noch zu ESV auf. Alle drei Teams liegen mit je 13:5 Punkten gleichauf an der Spitze. Der Erfurter Sportklub II verfügt jedoch mit  43,5: 28,5  gegenüber Medizin Erfurt mit  41,5:30,5  und ESV Gera mit  39,5:32,5  über das beste Brettzählerverhältnis und ist hiermit wie bereits desöfteren neuer Thüringenligameister ! Dennoch eine sensationelle Leistung des Geraer Neulings über die gesamte Spielzeit. Der bisher eher als Fahrstuhlverein in Erscheinung getretene ESV stellte sein deutlich gewachsenes Leistungsvermögen eindrucksvoll unter Beweis, mehrfach führte er die Tabelle an. Besonders deutlich vor dem letzten Spieltag... Die überzeugende Leistung der Geraer Teams in der Thüringenliga komplettiert der Vierte SV Liebschwitz lediglich einen Punkt hinter dem Spitzentrio und mit einem ausgeglichenen Brettzählerverhältnis.

Auch in der Bezirksklasse kommt es zum Spitzentreffen beider Vereine, welches ebenfalls mit dem Sieg der Randgeraer endet. Spitzenreiter SV Liebschwitz II gewinnt mit 5,5:2,5 gegen den Zweiten ESV Gera II und steigt mit 15:3 Punkten bei 43:29 Brettzählern in die Bezirksliga auf ! SV Triebes verdrängt  ESV II noch mit dem anvisierten 7:1-Sieg gegen den Letzten  VFL Gera III vom Relegationsplatz 2.  ESV II wird Dritter mit 12:6 Punkten bei 42:30 Brettzählern. Hiermit verfehlen beide ESV-Teams den Aufstieg denkbar knapp in letzter Sekunde !

Hingegen bringt Liebschwitz III mit dem erwarteten 3:1-Sieg im internen Duell gegen Liebschwitz IV mit 15:1 Punkten bei 24:8 Brettzählern - eine beeindruckende Statistik - den Kreisligameistertitel und die hiermit verbundene Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse endgültig unter Dach und Fach . Hinter Titelverteidiger SC Altenburg II mit 14:2 Punkten bei 22:10 Brettzählern bleibt der dieses mal spielfreie ESV Gera III mit 10:6 Punkten bei 19:13 Brettzählern Dritter.

Überlegener Landesklassemeister wird Apolda mit einem weiteren 5:3-Sieg gegen VFL Gera, welches wie VFL II in der Bezirksliga  (4:4 gegen Jenapharm Jena )  mit jeweils 8:10 Punkten Siebter wird. In der Bezirksliga gibt es zwei echte Endspiele um den Aufstieg und gegen den Abstieg, die beide fest in Jenaer Hand liegen. Hier setzen sich die leicht favorisierten Jenaer Fußbrothers gegen KC Jena durch und erreichen hiermit den Durchmarsch von der Bezirksklasse in die Landesklasse. Das Abstiegsfinale gewinnt Schott Jena II 5,5:2,5 gegen Jenapharm II und erreicht hiermit den Klassenerhalt. Elstertal Langenberg kommt bei Tabellennachbar Saalfeld zu einem mehr als verdienten 4:4 und wird wie im Vorjahr mit 11:7 Punkten bei 42:30 Brettzählern annehmbarer Funfter.  Demnächst beginnen die Aufstiegs- und  Relegationsspiele!

Tags: Gera, Geraer Schach, Berichte

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